Der High- Flex- Chor

    IRL- Probe * Hybrid- Probe * Online- Probe * Avatar- Probe *  Registerprobe

    Die Pandemie macht uns erfinderisch und hat uns den Antrieb verliehen, uns auch in unseren Probenformaten massiv weiter zu entwickeln.
    Hieraus sind ein paar ganz bezaubernde Formate entstanden, die wir euch an dieser Stelle gerne vorstellen möchten.

    Die IRL-Probe
    (ganz klassisch)
    In Real Life bedeutet nichts weiter, als dass wir alle im gleichen Raum sind und gemeinsam singen. 

    Die Hybrid- Probe
    (schon etwas Besonderes)
    Es gibt SängerInnen im Probenraum und vor den Bildschirmen, die je nach technischer Ausstattung nicht nur an den Proben als ZuhörerIn teilnehmen können (Zoom), sondern sie auch aktiv, hörbar und beinahe ohne Latenz mitgestalten (Zoom/Sonobus)

    Die Online- Probe
    (das Mittel zur Wahl im Komplett- Lockdown)
    Unser Chorleiter Alex, eventuell unser Pianist Cornelius und, je nach Eindämmungsmaßnahmen, bis zu zwei ExtrasängerInnen gestalten die Probe aus dem Loft, alle TeilnehmerInnen nehmen von zu Hause an den Bildschirmen (eventuell in Kleingruppen) teil. Auch hier gibt es die Möglichkeit, je nach technischer Ausstattung die Probe mitzugestalten.
    In einem reinen Onlineformat kann es schnell langweilig werden. Nicht so bei uns. Es gibt dann ergänzende Inhalte wie Choreographieproben,  Konzeption und Weiterentwicklung unserer Konzertformate, Songwritingworkshops, Playbackproben, Q & A-Sessions, individuelle Ten- Minute- Talks, Open Stage, Einzelstimmbildung u.v.m.

    Die Avatar- Probe
    (gerade Premiere gefeiert und sehr abgefahren- aber ääääääußerst selten)
    Hier nehmen alle SängerInnen IRL im Probenraum an der Probe teil, während unser Chorleiter die Probe von einem Ort aus leitet, zum Beipsiel an seinem Studienort. Das kann live sein oder durch ein vorproduziertes Format geschehen (Stichwort Choir in a box)

    Die Registerprobe
    (abschließend noch mal ganz klassisch)
    Einmal monatlich treffen sich die jeweiligen Register im Anschluß an die regulären Proben und schleifen ihre Stimmen. Hier gibt es die Möglichkeit, gezielt auf Herausforderungen einzugehen.

    Durch diese unterschiedlichen Probenformate stellen wir sicher, dass wir einerseits unseren Probenbetrieb erhalten, und andererseits, und das ist wahrscheinlich in so verrückten Zeiten wie die, die wir gerade alle erleben, noch viel wichtiger, die Möglichkeit besteht, sich nicht alleine und isoliert zu fühlen, weiterhin Gemeinschaft zu leben und miteinander zu lachen, einen Ausgleich zum- nun ja- Alltag zu haben und einem gemeinsamen Hobby nachzugehen.
    Außerdem haben wir festgestellt, dass sich durch die High-Flex-Proben die sängerische Konstitution eines jeden Einzelnen extrem verbessert hat.


    Zum Risiko der Präsenzproben:
    Unser Chorleiter steht in engem Kontakt mit dem Chorverband, dem Gesundheitsamt, der Corona- Intendanz und anderen engagierten Chorleitern.
    Wir sind sehr gut informiert, wie der aktuelle Stand der Forschung ist und möchten ein mögliches Infektionsrisiko nicht leugnen oder ignorieren, aber mit Musik ist das Leben ein bisschen leichter und sie spendet Trost, heilt und ist ein wertvoller Begleiter durch schwere Zeiten.
    Erwähnt seien die vielen Aspekte des Singens, die sich positiv auf die körperliche und gesundheitliche Verfassung auswirken und damit unter anderem das Immunsystem nachweislich stärken. Aktuell scheint ein starkes Immunsystem und die Einhaltung von Hygieneregeln das wirksamste Mittel gegen eine Infektion zu sein.
    Ein Hygienekonzept liegt vor, außerdem konnten wir durch Fördermaßnahmen drei professionelle Luftreiniger anschaffen, die auf Krankenhausniveau arbeiten und die Raumluft binnen einer Stunde zweimal komplett reinigen und austauschen.
    Unterstützend wirken sich auch die knapp 5m hohen Decken und das regelmäßige Lüften während der Proben aus.
    Und da die Summe der Maßnahmen ein Infektionsrisiko drastisch senken kann, testen wir uns alle vor jeder Probe mit einem Schnelltest.

    Hier ein paar zuverlässige Quellen:
    https://www.uniklinikum-leipzig.de/einrichtungen/kinderstimme
    https://www.mh-freiburg.de/hochschule/covid-19-corona/risikoeinschaetzung/
    https://stimmklinik.de/coronavirus/

    Anmerkung unseres Chorleiters zur Methodik:
    Mein Studium des „Innovative Choir Leading“ an der Royal Academy Aalborg/Aarhus, das ohnehin zu 80% virtuell stattfindet, versetzt mich in die Lage, die Inhalte der Chorarbeit in ein High-Flex-Format zu transferieren. Eine große Unterstützung erfahre ich zur Zeit durch Jim Daus Hjernøe, den Gründer der Methode des Intelligent Choir, Experte und weltweit federführend auf dem Gebiet der modernen Chorarbeit und des E-Learning

    Die Kraft, der Trost und die Heilung ist unbegrenzt und wir bleiben bei unserem Motto „Freude durch Gesang“ oder wie Jim Daus, der Erfinder des Intelligent Choir sagt: "Spread the Kucheza!"

    Interesse mitzusingen? Dann erfahre mehr über deinen Einstieg

    Die Leitung

    Alexander Grimm - Chorleiter


    kennt beide Seiten der Kunst. Als ausgebildeter Musicaldarsteller hat er mehr als zehn Jahre auf Hamburger Bühnen gespielt und gesungen und zeitgleich an mehreren Bühnenfachschulen Darsteller ausgebildet. 

    Seine Liebe zur Chorarbeit reicht bis in die früheste Kindheit zurück, wo er seit seinem sechsten Lebensjahr in verschiedenen Chören und Vokalensembles gesungen hat (Kirchenchor, Opernchor, Musicalensemble, A Capella- Gruppe), an CD- Produktionen beteiligt war und Konzertreisen erlebt hat. 

    Seit August 2019 hat er das große Vergnügen, an der Royal Academy of Aarhus/Aalborg einen berufsbegleitenden Masterstudiengang in Innovative Choir Leading zu absolvieren. Dort arbeitet er mit Dozenten wie Jim Daus Hjernøe, Peder Karlsson (Real Group, Perpetuum Jazzile), Malene Rigtrup (Vocal Line, Oerehaenger) und Jester Holm (Touché) zusammen und erweitert seine Kenntnisse in den Bereichen Improviation, Vocal Painting, Solmisation, Leadership, Arrangement und weiteren Fächern, denn auch für ihn gilt sein Grundsatz: es gibt nur Entwicklung, entweder nach vorne oder nach hinten!

     

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    Interview: Vocals On Air - Zu Besuch bei Hamburg Voices

    Pianist & Korrepetitor

    Cornelius Mack

     

    Nach dem Abitur begann Cornelius Mack ein Schulmusikstudium in Freiburg. Während seiner klassischen Ausbildung kam er mit Jazz in Berührung und erhielt Unterricht bei Ralf Schmid, Helmut Lörscher und Karsten Gorzel.
    2009 studierte er als Stipendiat der Baden-Württemberg Stiftung 9 Monate in den USA an der Eastman School of Music Rochester Jazzklavier. Dort hatte er Unterricht bei Harold Danko, Bill Dobbins und Dariusz Terefenko.
    2011 schloss er sein Schulmusikstudium in Freiburg ab und studierte Jazzklavier an der Musikhochschule Mannheim bei Jörg Reiter und Rainer Böhm. Erfahrung im Unterrichten erhielt er an der städtischen Musikschule Lahr und durch einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Mainz. Neben seinen Projekten arbeitet er als Dozent am Institut für Musik und ihre Vermittlung an der TU Braunschweig

    Cornelius Mack ist in seinen Projekten als Sänger, Komponist, Arrangeur, Pianist und Keyboarder tätig. Zudem hat er Erfahrung als Chorleiter, Lehrer und musikalischer Leiter gesammelt. 

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    Die Probe

    Die Probe beginnt mit einem ausführlichen Warm- Up für Stimme und Körper, sodass man den Tag hinter sich lassen kann, ankommt und optimal auf das Musizieren vorbereitet ist. Das ist gerade in einer solchen Zeit, in der man den unterschiedlichsten Herausforderungen gegenübersteht wichtig.

    Das Repertoire setzt sich aus Evergreens und aktuellen Songs der Popmusik und beliebten Chören der großen Musicals zusammen. Aktuell arbeiten wir zum Beispiel an Don´t Stop Me Now von Queen in Vorbereitung auf einen Musikvideodreh. Über das Probenjahr verteilt erarbeiten wir je nach Modell 4-8 neue Stücke, wobei auch die "alten" Stücke Teil des aktuellen Repertoires bleiben.

    Ergänzend zu den regulären Chorproben gibt es sowohl bis zu sieben Mal pro Jahr einen Intensivprobentag als auch einmal jährlich ein Probewochenende, an denen der gesamte Chor gemeinsam an den aktuellen Stücken feilt und wir ausgiebig Zeit haben, um schwere Passagen zu üben. Hier werden auch neue Choreographien vorgestellt und eingeübt und in kleinen Orgaworkshops werden chorbezogene Themen angesprochen und gemeinsam gelöst. Ein Orgateam, bestehend aus mehreren Dutzend SängerInnen, unterstützt die Arbeit von Alex und ermöglicht so den bunten Strauß an Aktivitäten- eine tolle Möglichkeit auch für neue SängerInnen, sich aktiv an der Chorgemeinschaft zu beteiligen.

    Ergänzt werden die Proben vor Ort durch professionelle Midifiles und eingesungene Playbacks, die zum Üben für zuhause oder unterwegs zur Verfügung gestellt werden, Teach Me- Tracks mit Anweisungen und Hilfestellungen für die einzelnen Stimmen und regelmäßige Stimmgruppenproben und freiwillige  Einzelstimmbildung.
    Außerdem werden alle Proben via Zoom mitgeschnitten und sind online abrufbar, so dass man auch im Nachhinein Passagen oder die ganze Probe nachschauen kann, vor allem, wenn man einmal nicht in Echtzeit an einer Probe hat teilnehmen können.
    Zur Einstudierung der "Chorerographien" gibt es Videoclips, in denen die Gruppe von vorne und hinten aufgezeichnet wird, damit man die Moves ebenfalls zuhause und autark lernen kann. Wem das nicht reicht, der kann sich die ganze Information verschriftlicht vom Server laden. Korrekturen und Anmerkungen werden in Echtzeit in die Notenexemplare auf dem Downloadserver zur Verfügung gestellt.
    Einmal jährlich leisten wir uns einen externen Coach, der uns wichtige Anregungen in der Chorarbeit gibt. Darunter waren bis dato Größen wie Erik Sohn, Morten Kjaer, Tanja Pannier & Matthias Knoche und Tine Fris.

    Neben unseren ca. 10-12 Konzerten pro Jahr organisieren wir über Himmelfahrt eine Konzertreise, eine Mischung aus Auftritten, Freizeit und Proben, ein absolutes Highlight der Gemeinschaft. 

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